
Das Land Niedersachsen fördert mit fast einer Million Euro Projekte zur sicheren Trinkwasserversorgung auf der Insel Borkum, teilt die SPD in einer Pressemitteilung mit. „Ich freue mich sehr über diese Nachricht aus dem Umweltministerium. Die Borkumer sorgen sich schon lange um ihre Trinkwasserversorgung. Nun erhalten sie die notwendige Unterstützung, um die Einwohner sowie die Urlauber sicher und langfristig mit Trinkwasser zu versorgen. Das ist eine entscheidende Investition in die Zukunft“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem (Weener).
Laut der Pressemitteilung stammen die Mittel aus dem Projekt „Klimafolgenanpassung Wasserwirtschaft“. Borkum stehe vor dem Problem, dass mehrere Förderbrunnen in Strand- und Dünengebieten durch das zunehmende Eindringen von Salzwasser gefährdet seien. Mit den bereitgestellten Geldern sollen neue Förderbrunnen errichtet werden. Insgesamt erhalte die Nordseeheilbad Borkum GmbH, die für die Trinkwasserversorgung verantwortlich ist, eine Förderung von etwas mehr als 950.000 Euro.
„Die Gefährdung der Förderbrunnen hängt mit zunehmenden Sturmfluten, Hochwasserlagen, Sandverlusten und dem steigenden Meeresspiegel zusammen. Da wir aufgrund des beschleunigten Klimawandels mit einem schnelleren Anstieg des Meeresspiegels rechnen müssen, ist es richtig, dass wir jetzt reagieren“, betont Bloem.
Insgesamt stelle das Land über die N-Bank Zuschüsse in Höhe von 4,6 Millionen Euro für 24 Projekte im gesamten Bundesland bereit. In anderen Regionen gehe es unter anderem darum, Starkregenereignisse und Dürreperioden besser abzufedern. „Das zeigt deutlich, dass wir uns mitten im beschleunigten Klimawandel befinden“, so Bloem abschließend.
